Pädiatrie

Als Therapeutin mit langjähriger Erfahrung kenne ich die Bedeutung von gefühlserlebter Bewusstheit des Körpers. Kinder, die Berührungen und Bewegungen nicht in richtiger Weise verarbeiten können, sind nicht in der Lage, exakt zu empfinden, wie ihr Körper strukturiert ist und was jeder Teil für sich tut. Störungen im Gleichgewicht, in der Bewegungsplanung, mangelnde Ausdauer, unzureichende Gedächtnisleistungen und vielseitige Wahrnehmungsstörungen erschweren vielen Kindern den schulischen Einstieg.

Ergotherapie unterstützt die Entwicklung sensomotorischer Fähigkeiten, die als Grundlage eines befriedigenden Selbstgefühls und der intellektuellen, sozialen und persönlichen Entwicklung dienen. Kinder lieben es nicht, die Kontrolle über sich zu verlieren, da sie sich dann über sich selbst sehr unglücklich fühlen.


Checkliste zur Früherkennung:



  • kratzt oder schabt Ihr Kind auf Oberflächen
  • beleckt Ihr Kind Oberflächen
  • verhält sich Ihr Kind extrem ruhig, meldet sich wenig
  • zeigt sich Ihr Kind mit Wutausbruch oder schnell entmutigt
  • reagiert Ihr Kind nicht auf laute Geräusche, wirkt wie taub
  • reagiert Ihr Kind überempfindlich oder ängstlich auf Geräusche (z.B. Staubsauger)
  • hört Ihr Kind Laute fehlerhaft oder nimmt Fehler beim Sprechen nicht wahr
  • verliert Ihr Kind die Kontrolle über seine Empfindungen
  • wirkt Ihr Kind leicht ablenkbar, lustlos oder ermüdet
  • verwechselt Ihr Kind rechts / links und oder oben / unten
  • kann Ihr Kind Zahlen oder Buchstaben schwer unterscheiden oder verdreht es diese


  • läuft Ihr Kind häufig im Zehenspitzengang
  • wirken die Bewegungen Ihres Kindes unkoordiniert, ungeplant oder schwerfällig
  • stößt sich Ihr Kind häufig oder fällt hin
  • Ist Ihr Kind häufig übermäßig in Bewegung
  • müssen Sie die Erwartungen Ihres Kindes umgehend erfüllen
  • zeigt Ihr Kind als Ausdruck emotionaler Erregung Armflattern und Händeklatschen
  • wirkt Ihr Kind meist extrem unruhig ( erhöhtes Aktivitätsniveau)
  • wirkt Ihr Kind meist extrem antriebsarm (verringertes Aktivitätsniveau)


  • Hat Ihr Kind im Umgang mit Schere, Stift und anderen Materialien Ungeschicklichkeiten?
  • Kann Ihr Kind Tätigkeiten nicht beenden?
  • Wedelt Ihr Kind mit Armen, Händen, Gegenständen?
  • Ist Ihr Kind beim Rechnen oder Schreiben deutlich langsamer als Kinder in seinem Alter?


Haben Sie diese Auffälligkeiten oder Störungen bei Ihren Kindern bemerkt und suchen deshalb medizinische Unterstützung? Der Behandlung gehen nötige Tests bei den Kinderärzten voraus. Mein Angebot ist eine Fortsetzung dessen, was die natürlichen Gegebenheiten des Kindes und seine Umgebung nicht erreichen konnten. Die Räume geben dem Kind mit ihren Bewegungs- und Sinneselementen (Sehen, Hören, Tasten) Möglichkeiten auf ihre bisherigen Fähigkeiten mit Vergnügen aufzubauen. So motivierend möchte ich Ihr Kind in seiner eigenständigen Entwicklung unterstützen. Ihnen möchte ich während des therapeutischen Angebotes durch kontinuierliche Gespräche Gelegenheit geben, Ihre Belastungen in der Familie, im Kindergarten oder in der Schule besser zu verstehen und bewältigen zu können. Differenzierte und kontinuierliche Beobachtungen gehen dem voraus. Vielleicht haben Sie Lust, meine ERGOTHERAPIE PRAXIS persönlich kennen zu lernen. Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Neurologie


Die Neurologie behandelt Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems sowie der Muskulatur. Schwerpunkte liegen unter anderem im Bereich neurodegenerativer Erkrankungen. Zahlreiche Erkrankungen werden in interdisziplinären Zentren und häufig gemeinsam mit anderen Fachdisziplinen behandelt. Erkrankungen am Gehirn oder an den Nerven haben sehr oft gravierende Folgen. Patienten die durch einen Unfall oder Schlaganfall Schaden genommen haben, können viele bis dahin selbstverständliche Dinge nicht mehr eigenständig ausführen. Eine schnelle Behandlung ist daher in Rehakliniken und unmittelbar nachfolgend in erreichbaren Praxen sehr wichtig.

Ergotherapeuten in meiner Praxis beschäftigen sich besonders mit neurologischen Erkrankungen unterschiedlicher Ursache, wie zum Beispiel Entzündungen des Gehirns, des Rückenmarks oder des Nervensystems. So können Erkrankungen wie eine Hirnhautentzündung, die Multiple Sklerose, ein Morbus Parkinson, ein Schlaganfall, Durchblutungsstörungen oder Verletzungen an Gehirn, Rückenmark oder Nervensystem, ein Schädel-Hirn-Trauma dazu führen, dass Patienten viele bis dahin selbstverständliche Dinge nicht mehr eigenständig ausführen können.

Schmerzen: Sie können auf Grund chronischer Schmerzen, wie Kopfschmerz, Gesichtsschmerz, Rückenschmerz, Fibromyalgie, Gelenkschmerz, Verspannungen, Schmerzen des Bewegungsapparates mit Muskeln, Sehnen und Bändern z.B. Hexenschuss, Nervenschmerz, Unterleibsschmerz ihren Alltag kaum bewältigen? Die Ursachen für Funktionsstörungen des Körpers sind sehr vielfältig und oft an einer ganz anderen Stelle als der Schmerz oder das Symptom. Sie können lernen sich schonend und schmerzfrei zu bewegen und ihre Heilkräfte des Körpers aktivieren.


Kopfschmerzen wie Migräne fallen ebenfalls in die Behandlung von Neurologen, die weiterführende Maßnahmen in eine Ergotherapie empfehlen können. Ein weiterer Bereich sind die nicht-organisch, d.h. psychisch bedingten Lähmungen, Gefühlsstörungen und Schmerzen. Hinter einem krankhaften Verlust an Geisteskraft und Alltagsbewältigung können andere geistige Krankheiten des Gehirns stecken z. B. Apoplex, Hirninfarkt, Hirnschlag, Hirntumor, Gesichtschmerz, anhaltender idiopathischer, Gesichtschmerz, atypische Gesichtslähmung (Fazialisparese). Manchmal verbirgt sich hinter einer Altersvergesslichkeit, Alzheimer oder Demenz auch eine andere behandelbare Störung. In meiner Ergotherapiepraxis gehen wir davon aus, dass mentales Bewusstsein und Aktiv-Sein heilende Wirkung hat. Durch kontinuierliche wöchentliche Ergotherapie können geistig mentale Fähigkeiten, wie Merkfähigkeit und Konzentration wieder aufgebaut werden. Die Behandlungsmethoden und Aktivitäten werden nach einem ganzheitlichen Ansatz und individueller Anpassung an die Funktionsstörungen/ Schädigungen und Fähigkeitsstörungen für Patienten gezielt ausgewählt. und Alltagsbewältigung können andere geistige Krankheiten des Gehirns stecken z. B. Apoplex, Hirninfarkt, Hirnschlag,


Die Kinderheilkunde und Jugendmedizin (Pädiatrie) hat eine enge Beziehung zu den Kinder- und Jugendpsychiatrien. Stress macht Juckreiz – und Juckreiz kann zu psychischer Belastung oder Lernstörungen führen. Auch Asthma, Neurodermitis oder Rheuma eines Kindes kann zu erheblicher Belastung der ganzen Familie führen.


Die ideale Unterstützung für Eltern und Kinder ist eine fachgerechte Beratung bei der sie alles über die Krankheit erfahren, um selbstbewusst damit umgehen zu können. So wird eine frühe Erkennung und Behandlung von Erkrankungen am Gehirn oder an den Nerven ermöglicht. Eine schnelle Befundung und Behandlung in Kliniken und erreichbaren Praxen kommt auch hier eine besondere Rolle zu, denn die individuelle und schnelle Förderung der jungen Patienten verbessern die Prognose deutlich


In meiner Praxis bieten qualifizierte Mitarbeiter Einzel- und Gruppentherapie zur Vorbeugung und Rehabilitation von psychosomatischen, entwicklungsbedingten und neurologischen Erkrankungen/Störungen im Kindes- und Jugendalter bis hin ins junge Erwachsenenalter und darüber hinaus an, z.B. für Muskulären Schiefhals, Tic, Tourette-Syndrom, Neurofibromatose, Muskeldystrophie über Epilepsie bis hin zu Trigeminusneuralgie.

Psychiatrie

Allgemeine Informationen

Unter Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungen hervorgerufen werden. Seelische Krisen und chronisch belastende Gefühle können zu zahlreichen psychosomatischen Beschwerden führen.


20-40 % aller Kinder und Jugendlichen zeigen im Verlauf ihrer Entwicklung Störungen und Blockaden im emotionalen, sozialen oder intellektuellen Bereich, die sowohl für das Kind als auch für seine Familie zu ernsthaften, beratungs- und therapiebedürftigen Krisen werden können. Für einen Großteil dieser Entwicklungskrisen ist eine Beratung und Hilfe für die Eltern ein entscheidender Schritt, um vorhandene Fähigkeiten und schützende Faktoren der Familie oder wichtiger Bezugspersonen wieder zu aktivieren.


Wir brauchen Antrieb, eine Motivation, um morgens überhaupt aufzustehen. Am besten ist es, wenn es reine Freude am Leben ist, die Begeisterung über einen neuen Tag und eine neue Chance. Verpflichtungen aller Art bremsen den Spaßfaktor aus.


Negative Gefühle wie Angst und Ärger schwächen unsere Abwehrkräfte enorm. Ein Nervenzusammenbruch ist die folge eines nicht mehr zu bewältigenden Widerstreits der Gefühle und Instinkte. Wer unter psychosomatischen Beschwerden leidet, der verspürt körperliche Symptome, die häufig medizinisch nicht erklärbar sind.


  • Angst, Panikattacken und Hyperventilation
  • Geschwächte Abwehrkräfte
  • Vergesslichkeit
  • Chronischer Müdigkeit
  • Schlafstörung
  • Depression
  • Essstörung
  • Körperliche Erschöpfung


Mit dem Abbau mentaler Leistungsfähigkeit, herabgesetzter Toleranz und Konzentrationsmangel, Einnahme von Schmerz-, Schlaf-, Beruhigungs- oder Aufputschmittel oder vermehrten Konsum von Alkohol, sollten sie schnellstens von einem anerkannten Arzt oder Therapeuten behandelt werden. Jede muskuläre Verkrampfung enthält eine Geschichte. Chronische Anspannung, Zwang sich selbst zu beweisen, Übersehen der eigenen Grenzen und Bedürfnisse Angst, Niedergeschlagenheit Hilflosigkeits- und Einsamkeitsgefühle, können zusätzlich zu psychosomatischen Erkrankungen führen.


Einmal essgestört, immer essgestört?

Hilflosigkeit lohnt sich zu überwinden. Wir geben therapeutische Hilfe ihre Erwartungen und bestimmte Reaktionen mit mehr Selbstvertrauen und Körpererfahrung auszuwechseln und positivere Gefühle zu erfahren. Durch zielgerichtete Körperübungen, gestalterische und spielerische Methoden mit der Körperhaltung, der Körpersprache, Mimik und Gestik, werden Sie von allen Mitarbeitern ermutigt, Rhythmus, Gleichgewicht, Planung, Ausdauer, Atem sowie Gedächtnisleistungen und Wahrnehmungen zu Ihrem Wohl zu verändern.


Nehmen sie therapeutische Hilfe an, bevor Gefühle wie Ärger Trauer oder Depressionen den Körper belasten und Gedanken der inneren Leere oder Abgestorbensein


  • Sinnlosigkeit
  • Depressionen
  • Kopf, Rückenschmerzen
  • Essstörungen sie gefangen halten.


Lassen sie Störungen nicht über längere Zeit andauern und zu unwiderruflicher Schwächung der körpereigenen Selbstheilungskräfte führen oder ein Burnoutsyndrom ausbilden. Die Seele und der Geist des Menschen verfügen über erstaunliche regenerative Kräfte, genau wie die Natur.und zu unwiderruflicher Schwächung der Therapeutische Hilfe kann schon vorher greifen.

Burnout-Syndrome

Mit Erschöpfungs- und Spannungszuständen, Konzentrationsstörungen, Merkfähig- keitsschwächen in Verbindung mit depressivem Rückzug, körperlichen Missempfindungen halten sie sich zurückgezogen und möchten gern aus ihren nun enggewordenen Wänden zurückkehren?

Im Anschluss an eine stationäre Behandlung helfen wir Ihnen gern im Rahmen einer alltagsnahen Behandlung, neue Verhaltens- und Denkmuster in Ihrem Alltag zu verankern.


Die Therapie eines voll ausgebildeten Burnout- Syndroms ist aufwendig.
Die Behandlung und Bearbeitung der zugrunde liegenden persönlichen Faktoren, die zum Burnout beigetragen haben, bedarf einer intensiven Psychotherapie.


Das Angebot in meiner Praxis.
Eine umfassende Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation mehrerer Berufsgruppen (Ärzte, Psychologen, Sozialarbeiter) geht unserem Ergotherapeutenangebot meist voraus

Noch zu Beginn des automatenhaften Funktionierens, vor endgültigem Rückzug nach Mobbing oder ersten Panikattacken und Erschöpfungszuständen können sie in meiner Praxis, mit entsprechend qualifizierten Ergotherapeutinnen Bewegungs- und Wahrnehmungsfördernde Therapiemaßnahmen erhalten. Mit dem Ansehen der eigenen Situationen aus einer gewissen Distanz wird das Festhalten an der Bitternis über die Ungerechtigkeit des Lebens und die Versteifung auf innere Knoten, oft müheloser gelockert.

Sie können hier Raum erfahren zur Wiederherstellung der Regenerationsfähigkeit. Über körpernahen Erfahrungen, mit konzentrativer Bewegung und kreativen Ausdrucksformen können sie sich dem eigenen Krankheitsthema zuwenden.


Im Anschluss an Tiefenpsychologischen Gesprächen oder nach notwendigen Psychosomatischen Klinikaufenthalten
können sie sich mit therapeutischer Unterstützung der Ergotherapeuten meiner Praxis bewusst werden, welche Gedanken und Gefühle das gestörte Zusammenspiel von Psyche und Körper weiterhin zum Ausdruck bringen.

Wir unterstützen durch Reflexion und Rückmeldung: Beim Aufnehmen und Erleben ihrer Eindrücke, der wirkungsvollen Körpererübungen z. B. über Körpergeschichten eingeteilt nach Körperbereichen und Funktionen, Atemaktivierung oder Feldenkreis begleiten wir sie, sich selbst und ihre Umwelt wahrzunehmen und geben ihnen Zeit zu lernen von neuem ihre Bewegungen und Empfindungen zu verstehen.


In meinen therapeutischen Übungen bewegen sie sich im Spannungsfeld achtsamer Selbsterkundung. Sie erhalten Begleitung im Prozess des Bewusstwerdens der eigenen Gefühle und Gedanken und in der Körperwahrnehmung ohne Beurteilung. Vielleicht entscheiden sie sich zuzulassen und zu respektieren.


Über Erwartungen im biografischen Schreiben können sie sich ihrer Selbst gewahr werden und die Wirkung gegen sich selbst erkennen, während sie Gereiztheit, Unausgeglichenheit, Gefühl von Stress zurück halten. Annehmen kann zu neuem Selbstwert führen, denn die Urkraft im Körper ist eindrucksvoller. Etliche Türen der Wahrnehmung machen uns ein beeindruckendes Spektrum an Sinneserfahrungen und Gedankenkraft möglich. Und der Körper ist sinnesfreudig und lebendig, deshalb können wir üben ihn besser zu versorgen und er wird uns auch wieder gut versorgen. Mit autogenem Training und Muskelentspannung unterstütze ich sie gerne in ihrem Heilungsprozess.

Das Konzept “ Lebensqualität im fortgeschrittenen Alter“

Spätestens mit dem Aufgeben unserer wahren Bedürfnisse, wenn wir sie gegen die Bequemlichkeit eintauschen, kann sich Ratlosigkeit, Rastlosigkeit und Starre bemerkbar machen.

Mit dem Altern können – manchmal schleichend – Gehirnerkrankungen auftreten. Diese können sich auf die Stimmung und die geistige auswirken. Häufige Beispiele sind Demenzerkrankungen (z.B. Alzheimer, vaskuläre Demenz, Frontotemporale Demenz, usw.) und Depressionen. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung dieser Erkrankungen kann die Lebensqualität der Betroffenen – und auch des Umfeldes – dauerhaft verbessern helfen. Die nächstmögliche Gelegenheit ist zu nutzen, sich wieder ein bisschen lebendiger, schöpferischer und Gelenkiger zu fühlen.

Unser Angebot richtet sich auch an älter werdende Menschen (in der Regel ab 50 Jahre), die eine Minderung ihrer kognitiven Leistungsfähigkeit (z. B. Gedächtnis, Konzentration, Aufmerksamkeit) oder aber eine dauerhaft gedrückte Stimmung bei sich feststellen. Mit vielfältigen Methoden kann überprüft werden, ob und ggf. welche Hirnerkrankung vorliegt (z. B. Demenz, Depression, Psychose) oder ob eine vorübergehende Funktionsstörung anderer Ursache (z. B. Schilddrüsenüber- oder Unterfunktion, Fehl- oder Mangelernährung, Nebenwirkungen von Medikamenten) den Symptomen zu Grunde liegt.

Unser Ziel ist, dazu beizutragen, so lange wie möglich die Lebensqualität in gewohntem Umfang aufrechtzuerhalten und die selbständige Lebensführung in eigener Wohnung zu erhalten. 


Wir bearbeiten Wünsche in Bezug auf Veränderungen des Gesundheitsstatus, in der Situation der Wahrnehmung und körperlichen Verfassung, in der Haltung, Einstellung, Gedächtnis- und Handlungsfähigkeit.

Handtherapie, Chirurgie

Mit unserem aktuellen Internetauftritt erfahren Sie über unsere Praxis auch neues und bedingt unterscheidendes in unserem Angebot, in der Nachbehandlung der Chirurgie oder zur orthopädischen Begleitung. Verletzung oder Krankheit kann als Aufforderung des Körpers verstanden werden, die Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Bereich zu richten. Oft spiegeln uns Fehlhaltungen und –stellungen oder häufige Unfälle unsere Befindlichkeit, schwierige Lebensumstände und Stress wieder, der schon eine lange Zeit anhält. Eine äußere Einwirkung oder Belastung schlägt sich am schwächsten Punkt nieder.


Begleittherapie nach Unfällen oder Operationen

Wir bieten Erfolg versprechende Therapie für funktionelle Erkrankungen. Störungen nach traumatischen Erlebnissen, chronische Schmerzen, nach Unfällen oder Operationen und andere können bewältigt werden Beweglichkeit und die Kräftigung der Muskulatur kann ausnahmslos mit sehr sanften, nicht invasiven Methoden gezielt die Selbstheilung des Organismus anstoßen und unterstützen.


Die Hand

Die Hand ist eine sehr differenzierte Struktur, die die Befehle des Gehirns ausführt und Informationen aus der Umgebung aufnimmt. Die Geschicklichkeit und Koordination beider Hände und der einzelnen Finger kann durch Krankheiten und Unfälle behindert und desorganisiert werden Das komplexe Miteinander von feinen Knochenelementen, einer hohen Rate von Nervenenden und Muskelfasern bedarf nach Verletzung und erfolgter ärztlichen Behandlung besonderer Sensibilisierungs- und funktioneller Übungsprogramme.

Nach Unfällen (Bruch, Riss, Operation) erhalten Sie bei uns Berührung, um mit Aufmerksamkeit ihre eigenen Heilprozesse zu aktivieren.

Bei akuten Verletzungen, Quetschungen oder Sensibilitätsstörungen können sie passiv, assistiv und durch aktive Übungen Verbesserungen erleben. Das Tasten und Spüren zur Aufnahme und Weiterleitung von äußerlichen Reizen kann wieder in der ergotherapeutischen Handtherapie durch speziell ausgebildete, zertifizierte Therapeuten ermöglicht werden.

Unterstützung von Bändern und Sehnen kann durch sanfte Mobilisation erfolgen. Über Beachtung der vegetativen Reaktionen und Veränderungen wird das Schmerzgeschehen häufig gut gelindert.

Orthopädie, Rheumatologie

Die Rehabiliatation in beiden Bereichen beinhaltet, die Verbindung zwischen unseren Schwächen und Stärken zu erkennen und die dahinterliegenden Muster ebenso zu beachten wie die Heilung oder bestmöglichste Wiederherstellung des bestimmten Körperteils.


  • Schädel, Kiefer und Zungenbein als oberstes Körpergewichtszentrum
  • Kopfhaltung und Nackenbeweglichkeit
  • Wirbelsäulenbeweglichkeit
  • Schulter- und Armbeweglichkeit
  • Blockaden des Kreuz- Darmgelenkes
  • Beckenschiefstände
  • Unterschiedlich belastete Beine und Füße
  • nicht belastete und bzw. wenig beanspruchte Muskulatur


Die besondere Behandlung über eine Hockschmerztherapie kann auch bei uns über zertifizierte Therapeuten erfolgen.


Rheuma ist der Überbegriff einer Vielzahl entzündlicher Krankheiten. Nicht nur ältere Menschen sind von Rheuma betroffen. Selbst Kinder und Jugendliche können an Rheuma erkranken. Einer rheumatischen Erkrankung liegt immer eine Übersäuerung des Körpers zu Grunde, denn nur in einem übersäuerten Körpermilieu kann sich dieses Krankheitsbild manifestieren. Daher sollte die erste und wichtigste Maßnahme, dem Rheuma zu entgegnen, die Veränderung der Ernährungs- Bewegungs- und Lebensgewohnheiten sein. Aus dem rheumatoiden Erkrankungsbereich möchten wir parallel zur medikamentösen oder bereits mit Injektion betreuten Patienten gesundheitsbezogene Übungen vermitteln.


Die Verbesserung der körperlichen Funktionsfähigkeit und Lebensqualität ist allen Patienten gemeinsam sehr wichtig


  • Ernährung
  • Atmung
  • Umwelteinflüsse und
  • psychische Einflüsse


werden gleichwertig berücksichtigt.

Fehlhaltungen und Schmerzen im Kindesalter

Den Kinder und den Jugendlichen mit Entzündungen eigener Art möchten wir besonders gern rechtzeitige Körpererfahrungen und schöpferische Ausdrucksmittel, für die Entwicklung neuer Motivation und Begeisterungsfähigkeit zur Seite stehen. 


Auch mit Rheuma lässt sich das Leben normal und gut leben. Schritt für Schritt, Tag für Tag. Gewohntes gilt es in der Therapie zu überdenken, alte Strukturen können im Selbsterleben mit Neuem ausprobiert werden und mit besserem Spüren, Koordination, Haltung und der Balance bereichert werden. Tatsächlich schwanken die Empfindungen und Zustände, mal geht es besser, mal machen die Knie, mal die Hände Probleme. Schwankungen in Stimmungen und in der Aufmerksamkeit zeigen den Niederschlag ihrer Erkrankung in unterschiedlichen Tagessituationen. Es ist für Kinder oft schwer zu verstehen, wenn sie an einem Tag schwere Schmerzen verspüren und an einem anderen Tag soviel Vitalität und Spaß haben, um zu feiern.


Nähe und Führung geben Sicherheiten im Alltag. In psychomotorischen Spielsituationen können Kinder in meiner Praxis Ängste und Auseinandersetzungen in der Schule verarbeiten. Intensive taktile Sinneserfahrungen mit Händen und Füßen und selten auch ganzkörperlich (im Bälle- oder Bohnenbad) fördern die Wahrnehmung des Körperimagos. In der Aufnahme von Interaktionen und Unterstützung können Kinder dem Aufbau des Haltetonus, Bewegungsplanung und Stellungsintegration gewahr werden und verbessern. Das Erlernen kombinierter Bewegungen und Handlungen, die Automatisierung von Bewegungen und die bilateralen Koordinationen werden möglich bei gesteigerter Begeisterung und Wachheit.


In gemeinsam gebauten Hütten und beim Schwingen in der Hängematte gelingt es häufig besser zu entspannen. Körperliche und geistige Ausdrucksfähigkeiten können sich befreien und wirken klarer in der zugewandten gegenseitigen Reflektion. Die dynamischen Bewegungsabläufe werden spielerisch erprobt und können darüber hinaus Spontanität und Flexibilität im Verständnis der eigenen Erkrankung entwickeln.


Gesteigerte Motivation in feinmotorischen Handlungen mit einer sich kontinuierlich entwickelnden Wahrnehmung von Gelenks- und Fingerbewegungen und einer visuo- motorischen Koordination verbessern die Wahrnehmung ihrer Funktionalität und Wirkung auf Material und Umwelt. Die Balance, Raumlage- und Raumbeziehung kann sich mit entsprechenden Sinneserfahrungen und Stimulationen und psychomotorischen Erfahrungen entwickeln. Mit individuellen Entspannungsangeboten helfen wir zusätzlich in ein Wohlbefinden.


Wir legen viel Wert auf eine persönliche Beziehung zu unseren Patienten. Sie werden sich jederzeit gut aufgehoben fühlen, wenn wir mit ihnen ruhig und präsent in die Behandlung gehen. Wir unterstützen gerne mit maßgeschneiderten Übungen und helfen soweit wie möglich schmerzfrei zu bleiben. Auf der Grundlage der Störungen weniger im Fluss der Bewegungen und der Lebensenergien zu sein, möchte ich ihnen gemeinsam mit meinem kleinen Team effektive und sanfte Übungen vermitteln, Rezeptoren zu stimulieren, um den Schmerz zu lindern. Durch Umpolen der Schmerzursache und der Erfahrungen über alte und neue Bewegungs- und Ausdrucksformen mit unserem Inneren können sie ein besseres Muskelzusammenspiel erfahren und ihre Haltung und Leistungskraft optimieren.


Selbst scheinbar austherapierte Menschen können über neue Impulse, über sinnvolle, schöpferische Bewegungsabläufe einen neuen Eindruck über ihren Körper gewinnen.


Mit Übungen zur Achtsamkeit und Gleichgewichtsübungen können sie vielleicht noch unbewusste Ursachen angehen und die bisher fatalen Konsequenzen der Schmerzen abbauen.Sie erfahren, wie sie sich über die Grundgesetze der Energie entsprechend bewusster bewegen. Mit dem Üben und sich verändern in Haltung, Standfestigkeit, Ausrichtung können sie einen Liquiditätsvorteil in Bewegung, Leistungskraft und mehr Spielraum in vielen Lebensbereichen erlangen. Haben wir Sie neugierig gemacht, heißen wir Sie herzlich Willkommen!