Pädiatrie


Die Entwicklung eines Säuglings und Kleinkindes ist abhängig von der Reifung des zentralen Nervensystems. Damit sich ein Kind gut entwickeln kann, beziehungsfreudig, neugierig und motorisch aktiv ist, braucht es gewisse Voraussetzungen. Jede Entwicklungsphase baut auf der nächsten auf und das Erlernte bleibt erhalten. Durch einen Reiz wird das Kind in Bewegung kommen. Es entsteht ein Wechselspiel zwischen Wahrnehmung und Bewegung. Mit der Zeit werden die Bewegungen der Kinder differenzierter und sie beschäftigen sich oft in einer Weise, die für uns Erwachsene unverständlich ist. Ihre Aktivitäten geben Ihnen eine Menge sinnlicher Erfahrungen über ihren Körper und die Schwerkrafteinwirkungen auf. die Gleichgewichtsorgane im Innenohr. Das Kind fühlt was ihm gut tut, was verletzt und was unbequem wirkt.

Als Therapeutin mit langjähriger Erfahrung kenne ich die Bedeutung von gefühlserlebter Bewusstheit des Körpers. Kinder, die Berührungen und Bewegungen nicht in richtiger Weise verarbeiten können, sind nicht in der Lage, exakt zu empfinden, wie ihr Körper strukturiert ist und was jeder Teil für sich tut. Störungen im Gleichgewicht, in der Bewegungsplanung, mangelnde Ausdauer, unzureichende Gedächtnisleistungen und vielseitige Wahrnehmungsstörungen erschweren vielen Kindern den schulischen Einstieg.

Ergotherapie unterstützt die Entwicklung sensomotorischer Fähigkeiten, die als Grundlage eines befriedigenden Selbstgefühls und der intellektuellen, sozialen und persönlichen Entwicklung dienen. Kinder lieben es nicht, die Kontrolle über sich zu verlieren, da sie sich dann über sich selbst sehr unglücklich fühlen.


Checkliste zur Früherkennung:



  • kratzt oder schabt auf Oberflächen
  • beleckt Kind Oberflächen
  • verhält sich extrem ruhig, meldet sich wenig
  • zeigt sich mit Wutausbruch oder schnell entmutigt
  • reagiert nicht auf laute Geräusche, wirkt wie taub
  • reagiert überempfindlich oder ängstlich auf Geräusche (z.B. Staubsauger)
  • hört Kind Laute fehlerhaft oder nimmt Fehler beim Sprechen nicht wahr
  • verliert Kind Kontrolle über seine Empfindungen
  • wirkt Kind leicht ablenkbar, lustlos oder ermüdet
  • verwechselt Kind rechts / links und oder oben / unten
  • kann Kind Zahlen oder Buchstaben schwer unterscheiden oder verdreht es diese


  • läuft Kind häufig im Zehenspitzengang
  • wirken die Bewegungen des Kindes unkoordiniert, ungeplant oder schwerfällig
  • stößt sich Kind häufig oder fällt hin
  • Ist Kind häufig übermäßig in Bewegung
  • müssen Sie dessen Erwartungen umgehend erfüllen
  • zeigt es als Ausdruck emotionaler Erregung Armflattern und Händeklatschen
  • wirkt meist extrem unruhig ( erhöhtes Aktivitätsniveau)
  • wirkt meist extrem antriebsarm (verringertes Aktivitätsniveau)


  • Hat Ihr Kind im Umgang mit Schere, Stift und anderen Materialien Ungeschicklichkeiten?
  • Kann Ihr Kind Tätigkeiten nicht beenden?
  • Wedelt es mit Armen, Händen, Gegenständen?
  • Ist Ihr Kind beim Rechnen oder Schreiben deutlich langsamer als Kinder in seinem Alter?


Haben Sie diese Auffälligkeiten oder Störungen bei Ihren Kindern bemerkt und suchen deshalb medizinische Unterstützung? Der Behandlung gehen nötige Tests bei den Kinderärzten voraus. Mein Angebot ist eine Fortsetzung dessen, was die natürlichen Gegebenheiten des Kindes und seine Umgebung nicht erreichen konnten. Die Räume geben dem Kind mit ihren Bewegungs- und Sinneselementen (Sehen, Hören, Tasten) Möglichkeiten auf ihre bisherigen Fähigkeiten mit Vergnügen aufzubauen. So motivierend möchte ich ihr Kind in seiner eigenständigen Entwicklung unterstützen. Ihnen möchte ich während des therapeutischen Angebotes durch kontinuierliche Gespräche Gelegenheit geben, Ihre Belastungen in der Familie, im Kindergarten oder in der Schule besser zu verstehen und bewältigen zu können. Differenzierte und kontinuierliche Beobachtungen gehen dem voraus. Vielleicht haben Sie Lust, meine ERGOTHERAPIE PRAXIS persönlich kennen zu lernen. Ich freue mich auf Ihren Besuch!